Sensibles Werbeumfeld Berg
Bei Gesprächen mit unseren Bergbahnpartnern kommt immer wieder die Thematik auf „Wie viel und welche Art von Werbeplatzierungen verträgt der Naturerlebnispark Berg“? Die Meinungen gehen von >> gar keine Werbung im Aussenbereich << bis hin zu >> Alles ist erlaubt – Hauptsache es bringt Geld <<.
Werbeplatzierungen werden zum Teil bereits durch behördliche Verbote oder Genehmigungspflichten eingeschränkt – so gibt es z. B. Verbote von Masten/Stützenwerbung in einigen Gebieten Österreichs, Verbote von vollflächiger Gondelbeklebung oder gar ein komplettes Verbot von Aussenwerbung in Frankreich.
Aber wie empfindet eigentlich der Gast Werbeplatzierungen in diesem einzigartigen Umfeld? Als unpassend und störend und belästigend oder als ansprechend und informativ? – Studienergebnissen zufolge: je grösser desto störender. Wobei die Empfindung des Gastes von weiteren zahlreichen Faktoren beeinflusst wird: in welchem Umfeld ist die Werbefläche platziert? Welches Produkt bzw. Unternehmen wird beworben? Wie sieht das Sujet/Motiv aus? bzw. Was ist der Inhalt der Werbebotschaft?
Grundsätzlich ist zu berücksichtigen, dass der Gast das jeweilige Gebiet wegen dem passenden Freizeitangebot und Bergerlebnis, der Outdoor-Aktivität und Wunsch nach Erholung vom Alltag besucht. Die Thematik Natur und Nachhaltigkeit gewinnen zusätzlich immer mehr an Bedeutung. Eine Reiz- bzw. Informationsüberflutung mit „noch gigantischer, greller, aggressiver“ ist der Gast schon zu Genüge im urbanen Lebensraum ausgesetzt. Deshalb ist das Werbeumfeld „Berg“ für Werbende, im Vergleich zum urbanen Raum, auch so interessant – hier können sie den Konsumenten noch sichtbarer, emotionaler, mit höherer Aufnahmefähigkeit und hoher Kontaktqualität erreichen!
Es liegt in unserer Verantwortung dieses einzigartige Werbeumfeld nicht „um jeden Preis“ zu überstrapazieren und negativ zu beeinträchtigen. Ein Ziel von Werbeplatzierungen ist unausweichlich wahrgenommen zu werden, aber positiv. Zudem besteht bei vermehrter Überbeanspruchung auch die Gefahr, dass es zu weiteren Reglementierungen durch Behörden kommt.



